Warum Shops profitieren können
Viele Kaufentscheidungen beginnen mit einer Frage statt mit einem Suchbegriff: Welche Jacke hält beim Radfahren trocken? Welcher Rucksack passt ins Handgepäck? Ein KI-Assistent beantwortet solche Fragen ausführlich. Mit Produktanzeigen erscheinen passende Artikel aus Ihrem Shop direkt darunter – mit Bild, Preis und Bewertung.
OpenAI beschreibt Feed-Anzeigen als besonders stark im bisherigen Programm, weil sie auf strukturierten Produktdaten beruhen. Für Händler mit großem oder häufig wechselndem Sortiment sind sie der schnellste Weg, viele Artikel gleichzeitig sichtbar zu machen.
Der Produkt-Feed
Grundlage ist ein Feed nach der Spezifikation von OpenAI: eine Datei mit Artikeln, Bildern, Preisen und Verfügbarkeiten. Hochladen können Sie ihn als CSV- oder TXT-Datei, über eine gehostete Adresse oder per SFTP. Weil Artikel nach zwei Wochen verfallen, ist eine automatische Aktualisierung für den Dauerbetrieb Pflicht.
Bei WooCommerce erzeugen wir den Feed direkt aus dem Shop, sodass neue Produkte, Preisänderungen und ausverkaufte Artikel ohne Handarbeit ankommen. Über ein Zusatzfeld lassen sich eigene Labels setzen – etwa Produktlinie, Saison oder Gebotsstufe –, nach denen wir später Anzeigengruppen bilden.
Kampagne und Gebote
Im Ads Manager wählen Sie beim Anlegen der Kampagne den Typ „Product feed“ und danach eine Anzeigengruppe mit Filtern, welche Produkte sie bewerben darf. Die Anzeigenvorlage bestimmt derzeit vor allem das Bild; Titel, Preis und Bewertung kommen aus dem Feed.
Als Gebotsstrategie ist „Maximize results“ voreingestellt: Das System passt die Gebote innerhalb Ihres Budgets an, um möglichst viele Klicks oder Conversions zu erreichen. Die Länderausrichtung ist bei Feed-Kampagnen nur für ganze Länder möglich.
Technik, die oft übersehen wird
Die Produktbilder müssen für den Crawler OAI-SearchBot erreichbar sein, die Zielseiten für OAI-AdsBot. Viele Shops schützen sich mit Firewall, Cloudflare oder Bot-Schutz – und blockieren dabei genau diese Crawler. Ein Fehler 403 auf dem Bildserver kann die Verarbeitung des ganzen Feeds stoppen.
Für die Erfolgsmessung gehört das OpenAI-Pixel auf die Bestellbestätigung, idealerweise ergänzt um die Conversions API auf dem Server. Wird derselbe Kauf über beide Wege gesendet, sorgt eine gemeinsame Ereignis-ID dafür, dass OpenAI ihn nur einmal zählt. Das Pixel lädt nur mit Einwilligung der Besucher.
Saubere Produktdaten zahlen sich doppelt aus
Ein guter Feed beginnt bei den Produktdaten: einheitliche Bilder, vollständige Beschreibungen, korrekte Varianten. Genau diese Routine haben wir bei Markenfest automatisiert – Produktfotos werden dort per KI bearbeitet, komprimiert und hochgeladen.
Wer seine Produktdaten so im Griff hat, profitiert mehrfach: im eigenen Shop, in der Google-Suche und bei ChatGPT Ads. Wie das im Alltag aussieht, zeigt unsere Referenz Markenfest zum Durchklicken.
