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3D & Konfiguratoren 6 Min. LesezeitAktualisiert am 1. Oktober 2026

Markise online konfigurieren: Schatten sichtbar machen

Wo liegt der Schatten mittags, wo am Abend? Der Schattenrechner zeigt, warum Ausfall und Volant zählen.

Markise online konfigurieren: Schatten sichtbar machen

Wer eine Markise kauft, will vor allem eines: Schatten. Doch wie viel Schatten eine Markise wirklich wirft, ist für viele Kunden schwer vorstellbar. Reichen drei Meter Ausfall für den ganzen Esstisch? Was passiert am Abend, wenn die Sonne tief steht? Lohnt sich ein Volant? Sonnenschutz-Fachbetriebe kennen diese Fragen aus jeder Beratung. Ein Konfigurator auf der Website zeigt die Antworten im Bild. Kunden wählen Breite, Ausfall und Neigung und sehen, wo der Schatten zu verschiedenen Tageszeiten liegt. Dieser Beitrag zeigt, wie das funktioniert und was ein Markisen-Konfigurator darüber hinaus leisten kann.

Warum Schatten schwer vorstellbar ist

Eine Markise wirft ihren Schatten nicht senkrecht nach unten. Je tiefer die Sonne steht, desto weiter wandert der Schatten Richtung Hauswand. Mittags im Sommer liegt er fast unter dem Tuch, am Nachmittag rückt er näher ans Haus, und am Abend reicht er womöglich nicht mehr bis zum Tisch. Kunden, die nur den Ausfall im Prospekt sehen, sind später oft überrascht. Probieren Sie es aus und ändern Sie Ausfall, Neigung und Sonnenstand:

Live-DemoWie viel Schatten wirft die Markise?
Terrasse 4,0 m0,6 m Schatten

14 % der Terrassentiefe liegen im Schatten.

Vereinfachte Rechnung für Sonne von vorn. Sonnenhöhen für Mitteldeutschland gerundet: Juni mittags gut 60°, im März und September knapp 40°, abends sehr flach.

Die Rechnung ist vereinfacht, aber sie zeigt das Prinzip: Ein größerer Ausfall und ein Volant helfen gerade bei tiefer Sonne. Wer das sieht, wählt eher die passende Größe – und der Fachbetrieb muss weniger erklären, warum die günstige kleine Markise am Abend nicht reicht.

Was eine Markise ausmacht

Neben der Größe entscheiden Bauart, Tuch, Antrieb und Zubehör über Nutzen und Preis. Eine offene Gelenkarmmarkise ist günstiger, eine Kassettenmarkise schützt Tuch und Mechanik besser, eine Wintergartenmarkise liegt auf dem Glasdach. Dazu kommen Tuchfarbe und Material, Motor oder Kurbel, Wind- und Sonnensensor, Beleuchtung und Heizstrahler. Klicken Sie sich durch:

ErkundenWas eine Markise ausmacht
Ihre MarkiseBauartTuchAntriebWind & SonneVolantMontage
Ihre Markise: Aus Maßen, Bauart und Extras entsteht eine Markise, die zur Terrasse passt – und eine Anfrage, mit der der Fachbetrieb rechnen kann. (1/7 erkundet)

Ein Konfigurator zeigt diese Optionen im Bild und erklärt sie in einem Satz. Gerade Sensoren sind ein gutes Beispiel: Viele Kunden wissen nicht, dass ein Windsensor die Markise automatisch einfährt und so vor Schäden schützt. Wer das im Konfigurator liest, wählt ihn eher aus – und hat später weniger Ärger.

Wind, Montage und Regeln

Markisen sind Wind ausgesetzt. Die Norm DIN EN 13561 legt dafür Windwiderstandsklassen fest, die angeben, wie viel Wind eine ausgefahrene Markise aushält. Für Kunden ist das abstrakt, im Konfigurator lässt es sich mit einem Satz erklären. Dazu kommen Regeln aus der Technik: Große Ausfälle brauchen stärkere Arme, sehr breite Anlagen mehrere Konsolen, und nicht jede Fassade trägt jede Markise. Ein Konfigurator, der diese Regeln kennt, verhindert Kombinationen, die später nicht gebaut werden können.

Die Montage selbst klärt der Fachbetrieb vor Ort. Bei Wärmedämmung an der Fassade braucht es spezielle Befestigungen, bei Mietwohnungen die Zustimmung des Vermieters, bei Eigentumswohnungen oft die der Gemeinschaft. Auch das kann ein Konfigurator abfragen, damit die Anfrage vollständig ist.

Markise, Terrassendach oder beides?

Viele Kunden schwanken zwischen Markise und Terrassendach. Ein Terrassendach schützt auch vor Regen, eine Markise ist flexibler und günstiger. Manche kombinieren beides: ein Glasdach mit Markise darauf oder darunter. Ein Konfigurator kann diese Wege nebeneinander zeigen. Wie Terrassendächer und Carports im Konfigurator aussehen, beschreibt der Beitrag Carport und Terrassendach konfigurieren.

Was Fachbetriebe davon haben

Markisen werden in kurzer Zeit gekauft: Sobald die ersten warmen Tage kommen, wollen viele Kunden ihre Markise möglichst schnell. Fachbetriebe haben dann volle Auftragsbücher und wenig Zeit für lange Beratungen. Ein Konfigurator nimmt einen Teil dieser Beratung vorweg. Kunden informieren sich am Abend auf der Website, stellen ihre Markise zusammen und schicken eine Anfrage, mit der der Fachbetrieb sofort arbeiten kann. Das Aufmaß vor Ort wird kürzer, weil die wichtigsten Entscheidungen schon gefallen sind.

Ein Konfigurator hilft auch, Kunden früher zu gewinnen. Wer im Winter seine Terrasse plant, findet auf der Website eine Möglichkeit, sich ohne Termin zu informieren. Der Fachbetrieb bekommt Anfragen außerhalb der Saison und kann Aufträge besser verteilen. Und weil der Konfigurator zeigt, wie sich Ausfall, Sensoren und Tuch auswirken, entscheiden sich Kunden häufiger für die passende Lösung statt für die günstigste. Das führt zu zufriedeneren Kunden – und zu weniger Reklamationen, wenn die Markise am Abend nicht den erhofften Schatten wirft. Für den Betrieb ist das genauso viel wert wie ein zusätzlicher Auftrag.

Typische Fehler beim Markisenkauf

Drei Fehler kommen häufig vor. Der Ausfall wird zu klein gewählt, weil nur an die Mittagssonne gedacht wird. Der Windsensor wird gespart und die Markise nach dem ersten Sturm repariert. Und die Tuchfarbe wird nur nach Optik ausgesucht, ohne zu bedenken, dass dunkle Tücher mehr Wärme stauen und helle mehr Licht durchlassen. Ein Konfigurator, der Schatten, Sensoren und Tücher erklärt, hilft Kunden, diese Fehler zu vermeiden.

Was eine gute Anfrage enthält

Am Ende steht eine Anfrage mit Bauart, Breite und Ausfall, Tuchfarbe, Antrieb, Sensoren und Zubehör, dazu Angaben zur Fassade, zur Montagehöhe und zur Ausrichtung der Terrasse. Fotos der Montagestelle helfen dem Fachbetrieb, Befestigung und Aufmaß vorzubereiten. Mit diesen Angaben kann er ein Richtangebot machen und den Termin vor Ort gezielt planen.

Wie Sie starten

Beginnen Sie mit Ihren meistverkauften Markisen und einer kuratierten Auswahl an Tüchern. Hunderte Tuchmuster überfordern, zwanzig gut gewählte helfen. Später kommen Schattenrechnung, Wintergartenmarkisen und Senkrechtmarkisen dazu. Unser Vorgehen beschreibt die Seite Produktkonfigurator entwickeln lassen, die Demo für Bauunternehmen die Seite Hauskonfigurator.

Häufige Fragen

Wie genau ist die Schattenrechnung?

Sie ist vereinfacht und geht von Sonne direkt von vorn aus. Für die Beratung reicht das, um Größenordnungen zu zeigen. Eine genaue Verschattung hängt zusätzlich von Ausrichtung und Umgebung ab.

Was bedeutet die Windwiderstandsklasse?

Sie gibt nach DIN EN 13561 an, wie viel Wind eine ausgefahrene Markise aushält. Höhere Klassen halten mehr aus. Bei starkem Wind sollte jede Markise eingefahren werden.

Können Kunden Tuchmuster im Konfigurator sehen?

Ja, als Farbfläche und Struktur. Für genaue Farbtöne bleiben echte Muster sinnvoll.

Lassen sich Sensoren und Smart-Home-Steuerung anbieten?

Ja, als Optionen mit kurzen Erklärungen. Sie landen mit in der Anfrage und im Angebot.

Kann die Markise auf einem Foto des eigenen Hauses gezeigt werden?

Das ist als Ausbaustufe möglich. Für den Einstieg reicht oft eine neutrale Ansicht mit richtigen Maßen.

Wie lange dauert die Entwicklung?

Für ein Grundsortiment mit Schattenrechnung einige Wochen bis wenige Monate.

Gelenkarm- oder Kassettenmarkise?

Eine Kassette schützt Tuch und Mechanik im eingefahrenen Zustand. Eine offene Gelenkarmmarkise ist günstiger und eignet sich, wenn ein Dachvorsprung sie vor Regen schützt.

Brauchen Mieter eine Erlaubnis?

Meist braucht es die Zustimmung des Vermieters, bei Eigentumswohnungen oft einen Beschluss der Gemeinschaft. Der Konfigurator kann danach fragen, damit das früh geklärt wird.

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