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3D & Konfiguratoren 6 Min. LesezeitAktualisiert am 28. September 2026

PV-Beratung digital: Wie Solarteure mit einem Konfigurator vollständige Anfragen bekommen

Dach, Belegung, Technik, Umgebung, Ertrag: wie ein PV-Konfigurator Erwartungen realistisch macht und Anfragen mit Stückliste liefert.

PV-Beratung digital: Wie Solarteure mit einem Konfigurator vollständige Anfragen bekommen

Kaum eine Branche bekommt so viele Anfragen mit so wenigen Angaben wie die Solarbranche. „Was kostet eine PV-Anlage für mein Haus?“ – dahinter steckt oft keine Dachform, keine Ausrichtung und keine Vorstellung davon, was ein Speicher bringt. Gleichzeitig haben Interessenten Zahlen aus Online-Rechnern im Kopf, die mit ihrem Dach wenig zu tun haben. Ein PV-Konfigurator bringt beides in Ordnung. Dieser Beitrag zeigt, wie Solarfachbetriebe damit vollständige Anfragen und realistischere Erwartungen bekommen.

Die Ausgangslage

Photovoltaik ist erklärungsbedürftig. Wie viele Module passen aufs Dach? Was macht der Wechselrichter? Lohnt sich ein Speicher? Diese Fragen kosten in jedem Erstgespräch Zeit. Und bevor ein Angebot möglich ist, braucht es Angaben, die kaum ein Interessent von sich aus mitschickt: Dachform, Neigung, Ausrichtung, Verschattung, Verbrauch, Wünsche wie Wallbox oder Wärmepumpe.

Das Ergebnis ist ein Kreislauf aus Rückfragen, Terminen und Angeboten, die an falschen Erwartungen scheitern. Wer online nur ein Kontaktformular bietet, bekommt genau diese Anfragen.

Was in eine gute PV-Anfrage gehört

  • Gebäudetyp, Dachform und Maße
  • Neigung und Ausrichtung des Dachs
  • die nutzbare Fläche und mögliche Verschattung
  • Wünsche zu Speicher, Wallbox, Wärmepumpe oder Notstrom
  • eine Vorstellung davon, welche Leistung realistisch ist

Ein Konfigurator fragt diese Angaben nicht über ein Formular ab, sondern lässt den Interessenten sein Haus und seine Anlage im Modell zusammenstellen. Die Angaben entstehen dabei von selbst.

Fünf Schritte zur fertigen Anlage

Unser Showcase Helios Solartechnik führt in fünf Schritten zur Anfrage. Im ersten wählt der Interessent eine Hausvorlage – vom Einfamilienhaus mit Satteldach über Bungalow und Stadtvilla bis zur Gewerbehalle – und passt die Maße an. Im zweiten legen sich die Module automatisch auf die nutzbare Dachfläche. Im dritten werden Speicher und Wechselrichter per Regler dimensioniert, und Verbraucher wie Wallbox, Wärmepumpe oder Notstrom lassen sich zuschalten. Im vierten geht es um die Umgebung: Sonnenstand und Verschattung. Im fünften steht eine Schätzung von Jahresertrag, Ersparnis und Autarkiegrad.

Helios Solartechnik: PV-Konfigurator

Live-Demo · PV-Konfigurator

Helios Solartechnik

Haus wählen, Dach belegen, Technik zusammenstellen – mit Live-Bilanz und Anfrage samt Stückliste.

Showcase mit frei erfundenem Musterunternehmen – gebaut von Klarwerk.

Live-Bilanz und Sonnenstand

Während der Interessent seine Anlage verändert, zeigt eine Live-Bilanz Erzeugung, Verbrauch, Speicher und Netz. Der Sonnenstand lässt sich nach Tageszeit und Jahreszeit verstellen. So wird sichtbar, wann die Anlage den Haushalt versorgt, wann der Speicher übernimmt und wann Verschattung den Ertrag wirklich mindert. Solche Zusammenhänge versteht man im Modell in Sekunden, im Gespräch braucht man dafür Minuten.

Schätzung klar kennzeichnen

Ertrag und Ersparnis sind im Konfigurator immer Schätzungen und müssen auch so genannt werden. Das ist kein Nachteil. Wer früh realistische Zahlen sieht, vergleicht Ihr Angebot mit der richtigen Erwartung – statt mit einem Rechner, der sein Dach nicht kennt. Das verbindliche Angebot erstellen weiterhin Sie, nach Besichtigung und genauer Planung.

Technik erklären ohne Termin

Ergänzend zum Konfigurator führt im Showcase ein scrollgesteuerter Rundgang vom Dach über Unterkonstruktion und Technikraum bis zu den Verbrauchern im Haus. Er erklärt, was unter den Modulen steckt, was Wechselrichter und Speicher tun und wo der Strom im Haus ankommt – ohne dass jemand aufs Dach steigen muss.

Die Anfrage

Am Ende gehen alle Einstellungen, eine Stückliste und drei automatisch erzeugte Ansichten der Anlage gebündelt an Ihren Betrieb. Ihr Vertrieb startet mit vollständigen Daten, und die Besichtigung dient der Prüfung statt der Datenerhebung.

Ihr Sortiment, Ihre Regeln

Ein PV-Konfigurator sollte zeigen, was Sie tatsächlich verbauen. Module, Speicher und Wechselrichter richten wir nach Ihrem Sortiment ein, ebenso Ihre Regeln für Belegung und Dimensionierung. So passt das Ergebnis des Konfigurators zu dem, was Sie später anbieten.

Mehr zum Aufbau finden Sie auf unserer Seite PV-Konfigurator. Wie Sie mit Preisen und Schätzungen im Konfigurator umgehen, beschreibt unser Beitrag zum Richtpreis im Konfigurator.

Wie sich die Beratung verändert

Mit einem Konfigurator verschiebt sich die Beratung nach vorn. Interessenten haben ihre Anlage schon einmal geplant, bevor sie mit Ihnen sprechen. Sie wissen, wie viele Module ungefähr aufs Dach passen, was ein Speicher bewirkt und welche Größenordnung beim Ertrag realistisch ist. Das Erstgespräch dreht sich dann nicht mehr um Grundlagen, sondern um die Besonderheiten ihres Hauses: Zustand des Dachs, Elektrik, Zeitplan, Förderung.

Für Ihren Betrieb bedeutet das weniger Termine, die an falschen Erwartungen scheitern, und mehr Gespräche mit Interessenten, die wissen, was sie wollen.

Anfragen richtig beantworten

Eine Anfrage mit Stückliste und Ansichten verdient eine Antwort, die darauf eingeht. Beziehen Sie sich auf die gewählte Konfiguration, benennen Sie, was bei der Besichtigung geprüft werden muss, und schlagen Sie einen Termin vor. Wer sich die Mühe einer Konfiguration gemacht hat, erwartet mehr als ein Standardschreiben.

Was Sie messen sollten

Mit Einwilligung der Besucher lässt sich auswerten, welche Hausvorlagen gewählt werden, wie viele Interessenten Speicher oder Wallbox zuschalten und an welchem Schritt sie aussteigen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Nachfrage ziehen – und der Konfigurator lässt sich dort verbessern, wo Besucher hängen bleiben.

Speicher, Wallbox und Wärmepumpe sichtbar machen

Viele Interessenten fragen zunächst nur nach Modulen. Erst im Gespräch wird klar, dass ein Speicher, eine Wallbox oder die Kombination mit einer Wärmepumpe für sie interessant wäre. Im Konfigurator lassen sich diese Komponenten zuschalten, und die Live-Bilanz zeigt sofort, was sie bewirken: wie sich der Eigenverbrauch verändert, wann der Speicher übernimmt und wie viel Strom ins Netz geht. So entdecken Interessenten Möglichkeiten, nach denen sie von sich aus nicht gefragt hätten – und die Anfrage enthält gleich alle Komponenten, die geplant werden sollen.

Häufige Fragen

Ersetzt der Konfigurator die Vor-Ort-Besichtigung?

Nein. Er ersetzt die Datenerhebung im Erstgespräch. Die Besichtigung bleibt nötig, um Dach, Elektrik und Montage zu prüfen – sie beginnt nur mit deutlich mehr Wissen.

Funktioniert das auch für Gewerbedächer?

Ja. Neben Wohnhäusern gibt es im Showcase eine Gewerbehalle mit Trapezdach als Vorlage, die Maße lassen sich frei anpassen.

Wie aktuell müssen Ertragswerte sein?

Die Schätzung sollte auf nachvollziehbaren Annahmen beruhen, die Sie regelmäßig prüfen. Wichtig ist die klare Kennzeichnung als Schätzung.

Wie lange dauert die Entwicklung?

In der Regel acht bis sechzehn Wochen, je nach Zahl der Hausvorlagen, Komponenten und Regeln. Einen ersten Prototyp sehen Sie deutlich früher.

Können wir den Konfigurator in unsere bestehende Website einbauen?

Ja – in WordPress, TYPO3 oder ein eigenes System, als eigene Seite oder als Einbettung. Anfragen landen per Mail oder direkt in Ihrem CRM.

Gehört uns der Konfigurator?

Ja. Sie erhalten Quellcode, 3D-Daten und alle Zugänge – ohne Lizenz und ohne Umsatzbeteiligung.

Bereit, den nächsten Ablauf zu digitalisieren?

Buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, was sich bei Ihnen lohnt – Website, Konfigurator, KI-Lösung oder Schulung.

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