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Alibaba baut Cloud-Kapazität aus – auch in Deutschland

Neue Cloud-Regionen in Europa, mehr Rechenzentrumskapazität in Deutschland: Der Wettbewerb um KI-Infrastruktur wird internationaler.

Einstufung „Beobachten“: Wichtige Entwicklung – noch kein Handlungsbedarf.

Was ist passiert?

Alibaba hat am 23. September angekündigt, innerhalb von zwölf Monaten neue Cloud-Regionen in der Türkei, Finnland und den Niederlanden zu eröffnen und die Rechenzentrumskapazität unter anderem in Deutschland, Frankreich und Malaysia zu erhöhen. Bis 2032 soll das weltweite Netz eine Kapazität von 20 Gigawatt erreichen.

Außerdem stellte der Konzern eigene KI-Chips für das Training großer Modelle vor. Bereits 2025 hatte Alibaba angekündigt, über drei Jahre mehr als 53 Milliarden US-Dollar in KI zu investieren.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Neben US-Anbietern und europäischen Projekten drängt auch China stärker auf den deutschen Markt für Rechenzentren. Für Unternehmen wächst die Auswahl an Cloud- und KI-Diensten.

Mit der Auswahl wachsen die Fragen: Wo liegen die Daten, welches Recht gilt für den Anbieter, und passt er zu den Anforderungen Ihrer Kunden – etwa bei Behörden oder kritischer Infrastruktur?

Was Sie jetzt tun sollten

  • Bei neuen Cloud- oder KI-Diensten Datenstandort, Auftragsverarbeitungsvertrag und anwendbares Recht prüfen.
  • Für sensible Daten Anbieter mit Sitz und Rechenzentrum in der EU bevorzugen.
  • Keine Eile: Ein Wechsel lohnt sich erst, wenn Preis, Leistung und Rechtsrahmen klar sind.
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