Full Stack mit KI · Modul 1: Wie das Web funktioniert

Lektion 1 von 6Text 14 Min.

Wie das Web funktioniert: Browser, Server und HTTP

Worum es geht: Bevor wir Code schreiben, brauchen Sie ein Bild davon, was eigentlich passiert, wenn jemand eine Website öffnet. Dieses Bild ist die Landkarte für den ganzen Kurs – und genau das, was Sie später brauchen, um KI-Agenten sinnvoll anzuleiten.

1. Zwei Rollen: Client und Server

Im Web gibt es zwei Seiten. Der Client – meist der Browser – stellt Anfragen. Der Server ist ein Computer, der rund um die Uhr erreichbar ist und Antworten liefert. Fast alles, was Sie in diesem Kurs lernen, gehört zu einer der beiden Seiten.

2. Die Reise einer Anfrage

Klicken Sie sich durch die sechs Stationen:

Die Reise einer Anfrage1 / 6
1. Eingabe
Sie tippen klarwerk-digital.com/blog in den Browser und drücken Enter.

3. HTTP: die gemeinsame Sprache

Browser und Server sprechen HTTP. Jede Anfrage hat eine Methode und einen Pfad, jede Antwort einen Statuscode:

MethodeBedeutungStatuscodeBedeutung
GETDaten abrufen200OK
POSTDaten senden, z. B. ein Formular301Dauerhaft umgezogen
PUT / PATCHDaten ändern404Nicht gefunden
DELETEDaten löschen500Fehler auf dem Server
Die Faustregel für Statuscodes: 2xx hat geklappt, 3xx ist woanders, 4xx ist ein Fehler der Anfrage, 5xx ein Fehler des Servers. Diese Unterscheidung hilft Ihnen später enorm bei der Fehlersuche – auch wenn eine KI den Code geschrieben hat.

4. Warum das für die Arbeit mit KI zählt

Ein KI-Agent kann Ihnen in Sekunden einen Server schreiben. Ob der Fehler aber im Browser, im Netzwerk oder auf dem Server liegt, müssen Sie erkennen – sonst drehen Sie sich mit der KI im Kreis. Wie diese Arbeitsweise im Alltag aussieht, zeigt auch unser Beitrag zu Vibe Coding.

Stand: September 2026. Die Übungen laufen vollständig in Ihrem Browser – es wird nichts gespeichert oder übertragen.

Abschlussquiz

Drei Fragen – dann ist die Lektion geschafft.

Frage 1 von 3

Eine Seite zeigt „404“. Wo liegt das Problem?