Modul abgeschlossen
KI für Bild, Video und Audio
Noch 5 Lektionen offen. Diese Seite zeigt, was Sie am Ende können – und was Sie damit anfangen.
Was Sie jetzt können
Die Lernziele dieses Moduls
·Bilder erzeugen, die zur Marke passen
- Bildanweisungen aus festen Teilen aufbauen
- eine wiedererkennbare Bildsprache festlegen
- typische Fehler erzeugter Bilder erkennen
- entscheiden, wann ein echtes Foto besser ist
·Video mit KI: was geht und was nicht
- den Stand der Videomodelle realistisch einschätzen
- geeignete von ungeeigneten Anwendungsfällen trennen
- erzeugtes Material mit eigenen Aufnahmen kombinieren
- den Aufwand richtig veranschlagen
·Untertitel, Schnitt und Tonspur
- Untertitel als Pflicht statt Kür verstehen
- automatischen Schnitt sinnvoll einsetzen
- Tonqualität ohne Studio verbessern
- einen festen Ablauf für die Nachbearbeitung etablieren
·Stimme und Sprecher aus dem Rechner
- Einsatzfelder synthetischer Stimmen einschätzen
- die Grenze zur Täuschung erkennen
- Einwilligung beim Klonen einer Stimme beachten
- Alternativen mit eigener Stimme nutzen
·Rechte und Kennzeichnung bei erzeugten Medien
- Kennzeichnungspflichten nach der KI-Verordnung anwenden
- irreführende Werbung von Kennzeichnung unterscheiden
- Musik- und Markenrechte beachten
- eine eigene Regel für den Betrieb formulieren
Zum Behalten
15 Kernideen aus diesem Modul
Wie entsteht Wiedererkennung bei erzeugten Bildern?
Licht, Farbwelt, Perspektive und Anmutung bleiben bei allen Bildern gleich – nur das Motiv wechselt.
Woran scheitern erzeugte Bilder noch?
Schrift im Bild, technische Details, Hände – je näher am eigenen Fachgebiet, desto eher fällt es Fachleuten auf.
Wann muss es ein echtes Foto sein?
Bei eigenen Projekten, Menschen aus dem Betrieb und Vorher-Nachher – ein erzeugtes Bild wäre dort irreführend.
Was kann erzeugtes Video 2026 zuverlässig?
Kurze Stimmungsszenen ohne Handlung, abstrakte Abläufe, Untertitel und Schnitt – keine längeren Szenen, kein eigenes Produkt.
Warum scheitern längere Szenen?
Fehlende zeitliche Konsistenz: Gegenstände und Personen verändern sich, weil das Modell keinen festen Zustand der Szene hat.
Der sinnvolle Einsatz im Betrieb?
Selbst mit dem Handy filmen, KI für alles danach – Untertitel, Pausen kürzen, Ton verbessern.
Warum sind Untertitel Pflicht?
Die Mehrheit sieht Videos ohne Ton, und für gehörlose Menschen sind sie die Voraussetzung – eingebrannt, nicht zuschaltbar.
Was macht automatischer Schnitt?
Entfernt Pausen, Versprecher, Füllwörter; Textbearbeitung streicht Sätze im Transkript und damit im Video.
Reihenfolge beim Ton?
Ansteckmikrofon, dann Raum mit weniger Hall, erst danach Störgeräuschentfernung – kein Werkzeug rettet eine Hallenaufnahme.
Wann ist eine synthetische Stimme unproblematisch?
Als neutrale Erklärstimme, für Übersetzungen eigener Inhalte, intern – überall, wo kein falscher Eindruck über die sprechende Person entsteht.
Was gilt beim Klonen einer Stimme?
Ausdrückliche, widerrufliche Einwilligung – die Stimme ist Persönlichkeitsmerkmal; Regelung fürs Ausscheiden gleich mit.
Warum ist die eigene Stimme meist besser?
Sechzig Sekunden selbst sprechen dauert drei Minuten – schneller als synthetisch mit passender Betonung, und glaubwürdiger im B2B.
Wann ist ein erzeugtes Bild kennzeichnungspflichtig?
Wenn es reale Personen, Orte oder Ereignisse zeigt oder zu zeigen scheint (Art. 50 KI-Verordnung) – abstrakte Stimmungsbilder nicht.
Heilt Kennzeichnung eine Täuschung?
Nein: Ein erzeugtes Projekt als eigene Referenz ist irreführende Werbung nach § 5 UWG – auch mit Hinweis.
Drei Sätze für den Betrieb?
Erzeugte Bilder nie als eigene Projekte; alles, was real wirkt, sichtbar kennzeichnen; Musik nur aus lizenzierter Bibliothek.
Ihr nächster Schritt
Suchen Sie sich eine konkrete Aufgabe aus Ihrem Arbeitsalltag, auf die das Modul „KI für Bild, Video und Audio“ zutrifft, und wenden Sie das Gelernte einmal vollständig darauf an – schriftlich, nicht im Kopf. Diese eine Anwendung verankert mehr als jede weitere Lektion.
Nachweis
Mit einem kostenlosen Lernkonto wird Ihr Fortschritt gespeichert – und nach dem letzten Modul des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung als PDF.