UX-Konzeption

Modul abgeschlossen

Testen und iterieren

Noch 6 Lektionen offen. Diese Seite zeigt, was Sie am Ende können – und was Sie damit anfangen.

Was Sie jetzt können

Die Lernziele dieses Moduls

·Konzepte mit Nutzern testen

  • verstehen, warum Tests mit echten Menschen durch nichts zu ersetzen sind
  • einen einfachen Test mit wenigen Personen planen und durchführen
  • gute Testaufgaben formulieren
  • Ergebnisse auswerten und in Verbesserungen übersetzen

·Usability-Test in fünf Schritten

  • Aufgaben formulieren, die nichts vorgeben
  • einen Test mit fünf Personen durchführen
  • als Moderator schweigen können
  • Beobachtungen zählbar festhalten

·Schnelle Testformate für den Alltag

  • kurze Testformate im Alltag einsetzen
  • das passende Format zur Frage wählen
  • Tests zur Gewohnheit machen
  • Ergebnisse ohne Aufwand festhalten

·A/B-Tests und Verhaltensdaten

  • einschätzen, wann ein A/B-Test möglich ist
  • Verhaltensdaten richtig lesen
  • den Unterschied zwischen Was und Warum erkennen
  • Datenschutz bei der Messung beachten

·Aus Erkenntnissen Verbesserungen machen

  • Befunde nach Betroffenen und Aufwand ordnen
  • aus Beobachtungen Maßnahmen ableiten
  • Ergebnisse im Team vertreten
  • den Kreis mit einer erneuten Messung schließen

Zum Behalten

8 Kernideen aus diesem Modul

Im Trainer wiederholen →

Die einzige erlaubte Moderatorenfrage?

„Was denken Sie gerade?“ Nie helfen, nie erklären – sobald Sie helfen, testen Sie Ihre Erklärung statt der Seite.

Warum fünf Personen?

Jede findet im Schnitt 31 Prozent der Probleme, die Befunde überschneiden sich. Fünf decken die groben Muster ab – je Nutzergruppe.

Die zwei nützlichsten Kurztests?

Fünf-Sekunden-Test (wird verstanden, worum es geht?) und Benennungstest (werden die Begriffe verstanden?). Zusammen eine halbe Stunde.

Der wirksamste Rat zum Testen?

Ein fester Termin alle zwei Wochen. Wer jedes Mal neu entscheidet, ob sich ein Test lohnt, testet nie.

Wann lohnen A/B-Tests?

Ab einigen tausend Besuchern je Fassung und Monat. Darunter: entscheiden, umsetzen, mit fünf Menschen prüfen.

Der wirksame Ablauf?

Messen (wo klemmt es), beobachten (warum), ändern, erneut messen. Verhaltensdaten zeigen nie das Warum.

Wonach werden Befunde geordnet?

Nach Betroffenen und Aufwand, nicht nach Lautstärke. Viele Betroffene bei geringem Aufwand zuerst.

Was überzeugt ein Team?

Dreißig Sekunden zusehen, wie jemand scheitert – das beendet jede Diskussion über Geschmack.

Ihr nächster Schritt

Suchen Sie sich eine konkrete Aufgabe aus Ihrem Arbeitsalltag, auf die das Modul „Testen und iterieren“ zutrifft, und wenden Sie das Gelernte einmal vollständig darauf an – schriftlich, nicht im Kopf. Diese eine Anwendung verankert mehr als jede weitere Lektion.

Nachweis

Mit einem kostenlosen Lernkonto wird Ihr Fortschritt gespeichert – und nach dem letzten Modul des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung als PDF.