Modul abgeschlossen
Community und Vertrieb
Noch 5 Lektionen offen. Diese Seite zeigt, was Sie am Ende können – und was Sie damit anfangen.
Was Sie jetzt können
Die Lernziele dieses Moduls
- die Größenordnungen zwischen Reichweite und Anfrage kennen
- den Profilaufruf als Schlüsselschritt erkennen
- realistische Erwartungen formulieren
- an der richtigen Stelle ansetzen
- auf Kommentare wirksam antworten
- Anfragen in Nachrichten erkennen
- Antwortzeiten realistisch organisieren
- zwischen Gespräch und Angebot unterscheiden
·Mitarbeiter als Gesicht des Betriebs
- Mitarbeitersichtbarkeit als Reichweitenhebel verstehen
- Freiwilligkeit und Rahmen klären
- einfache Spielregeln formulieren
- das Risiko beim Ausscheiden beherrschen
- Kritikarten nach Schweregrad unterscheiden
- öffentlich angemessen reagieren
- wissen, wann nicht geantwortet wird
- einen kleinen Notfallplan aufstellen
·Content und Vertrieb verzahnen
- Content entlang des Kaufprozesses einordnen
- Vertriebsfragen zu Beitragsthemen machen
- Inhalte im Verkaufsgespräch einsetzen
- Herkunft von Anfragen erfassen
Zum Behalten
15 Kernideen aus diesem Modul
Die Größenordnung von Reichweite zu Anfrage?
Von 2.000 Aufrufen im Monat bleibt etwa eine Anfrage – im B2B kann die einen Jahresumsatz bedeuten.
Die aussagekräftigste Zahl?
Profilaufrufe – die einzige, die eine Absicht ausdrückt: Jemand wollte wissen, wer Sie sind.
Warum braucht es mehrere Berührungen?
Anfragen entstehen nach fünf bis zwölf Kontakten über Monate – bewertet wird im Quartal, nicht in der Woche.
Wie antwortet man auf Kommentare?
Auf jeden, mit zwei Sätzen, in der ersten Stunde – jede Antwort ist selbst ein Kommentar und erhöht die Reichweite.
Umgang mit fachlichem Widerspruch?
Anerkennen, was zutrifft, eigene Erfahrung dagegenstellen – Mitlesende bewerten den Umgang, nicht das Rechthaben. Nie löschen.
Drei Arten von Nachrichten?
Werbung ignorieren, fachliche Fragen ausführlich beantworten, echte Anfragen schnell mit konkretem nächsten Schritt – nach drei Nachrichten ans Telefon.
Warum wirken sichtbare Mitarbeiter so stark?
Zehn Personen mit je 500 Kontakten erreichen mehr unterschiedliche Menschen als ein Profil mit 5.000 – besonders bei Bewerbern.
Was kann der Betrieb tun – und was nicht?
Rahmen schaffen (Zeit, Fotos, Hilfe, Zusicherung ohne Konsequenzen) – niemanden verpflichten, das Profil gehört der Person.
Wie viele Regeln braucht es?
Drei: keine Kundennamen/Preise/Interna, keine Fremden im Bild ohne Einwilligung, im Zweifel eine benannte Person fragen. Keine Freigabeschleife.
Grundregeln bei Kritik?
Zeitnah, aber nicht aus dem ersten Ärger; öffentlich kurz reagieren, privat klären; keine Kundendetails nennen.
Wann wird nicht geantwortet?
Bei Beleidigung und Provokation – jede Antwort erhöht die Sichtbarkeit; verbergen statt löschen.
Was ist der Streisand-Effekt?
Der Versuch, etwas zu unterdrücken, verbreitet es erst – der häufigste Weg von einem Kommentar zum Vorfall.
Vom Vertrieb zum Content?
Jede Frage, jeder Einwand, jeder Absagegrund aus Verkaufsgesprächen ist ein Beitragsthema – gemeinsame Liste nach jedem Gespräch.
Vom Content zum Vertrieb?
Beiträge als Werkzeug: Den Einwand nicht zum vierten Mal mündlich entkräften, sondern den Beitrag dazu schicken.
Welche Phase wird meist vergessen?
„Ist das überhaupt ein Problem?“ und „Was kann schiefgehen?“ – die meisten Betriebe produzieren nur für die Anbieterwahl.
Ihr nächster Schritt
Suchen Sie sich eine konkrete Aufgabe aus Ihrem Arbeitsalltag, auf die das Modul „Community und Vertrieb“ zutrifft, und wenden Sie das Gelernte einmal vollständig darauf an – schriftlich, nicht im Kopf. Diese eine Anwendung verankert mehr als jede weitere Lektion.
Nachweis
Mit einem kostenlosen Lernkonto wird Ihr Fortschritt gespeichert – und nach dem letzten Modul des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung als PDF.