Modul abgeschlossen
Messen, Recht und Betrieb
Noch 6 Lektionen offen. Diese Seite zeigt, was Sie am Ende können – und was Sie damit anfangen.
Was Sie jetzt können
Die Lernziele dieses Moduls
·Welche Kennzahlen wirklich zählen
- Kennzahlen nach Aussagewert ordnen
- Eitelkeitszahlen erkennen
- eine kleine eigene Messung aufsetzen
- monatlich statt täglich auswerten
·Reichweite und Anfragen messen
- die Kennzahlen der Plattformen richtig lesen
- Signale nach ihrer Aussagekraft für den Geschäftserfolg einordnen
- Beiträge und Formate vergleichen und daraus lernen
- Social Media mit Anfragen und Kunden verbinden
·Was ein Beitrag wirklich kostet
- den echten Zeitaufwand je Beitrag kennen
- Jahreskosten des Kanals beziffern
- den Aufwand dem Auftragswert gegenüberstellen
- entscheiden, was ausgelagert wird
·Bilder, Musik, Marken: die Rechte
- Nutzungsrechte an Bildern sicher klären
- Musikrechte in sozialen Netzen einschätzen
- Markenrechte und Referenzen beachten
- eine einfache Ablage für Nachweise anlegen
·Werbekennzeichnung und KI-Hinweis
- Werbekennzeichnung im B2B richtig anwenden
- Gegenleistungen als Auslöser erkennen
- KI-Kennzeichnung von Werbekennzeichnung trennen
- Datenschutz in sozialen Netzen beachten
Zum Behalten
15 Kernideen aus diesem Modul
Welche Kennzahlen sagen etwas?
Profilaufrufe, Nachrichten mit Frage, Anfragen mit Kanalnennung – nicht Aufrufe und Reaktionen.
Was ist eine Eitelkeitszahl?
Eine Zahl, die steigt, wenn man allgemeiner wird – und mit dem Geschäftsergebnis nichts zu tun hat.
Wie oft auswerten?
Monatlich, in einer Tabelle mit fünf Spalten – täglich sieht man nur Rauschen.
Die ehrlichste Messung?
Die Frage „Wie sind Sie auf uns gekommen?“ im Erstgespräch – sie erfasst auch Anfragen, die keine Statistik sieht.
Was sind dunkle Anfragen?
Menschen lesen monatelang mit und suchen dann direkt den Firmennamen – in Analysewerkzeugen erscheint das als „Google“.
Was gehört ins eigene System?
Jede Anfrage mit Herkunft und Datum – nach einem Jahr sieht man, welcher Kanal Aufträge bringt.
Was kostet ein Beitrag wirklich?
Etwa 90 Minuten inklusive Betreuung – zum eigenen Stundensatz gerechnet ein niedriger fünfstelliger Jahresbetrag bei zwei Beiträgen pro Woche.
Was lässt sich auslagern?
Nur das Schreiben, teilweise – Thema, Fall und fachliche Antworten kennt nur der Betrieb.
Wann lohnt sich der Kanal?
Bei fünfstelligen Auftragswerten reichen ein bis zwei Aufträge im Jahr – bei Kleinteiligem ist SEO meist der bessere Weg.
Die drei häufigsten Rechtsfehler?
Fremdes Bild aus der Suche, Plattformmusik auf einem Firmenprofil, Kundenname ohne Zustimmung.
Warum keine Plattformmusik?
Die Bibliotheken von Instagram und TikTok gelten nur für private Konten – Firmen brauchen lizenzfreie Musik mit Nachweis.
Was wird aufbewahrt?
Je Inhalt der Nachweis: Lizenztext, Rechnung, Einwilligung, Vertragsklausel – im Streit muss man die Berechtigung beweisen.
Wann ist Werbekennzeichnung Pflicht?
Sobald es für eine Empfehlung eine Gegenleistung gibt – Geld, Provision, kostenloses Gerät. Eigene Leistung auf dem Firmenprofil nicht.
Worin unterscheidet sich die KI-Kennzeichnung?
Ihr Auslöser ist nicht Geld, sondern der Eindruck von Wirklichkeit bei erzeugten Bildern, Tönen, Videos.
Wo gehört die Kennzeichnung hin?
An den jeweiligen Beitrag, sichtbar und am Anfang – nicht ins Impressum, nicht als Hashtag am Ende.
Ihr nächster Schritt
Suchen Sie sich eine konkrete Aufgabe aus Ihrem Arbeitsalltag, auf die das Modul „Messen, Recht und Betrieb“ zutrifft, und wenden Sie das Gelernte einmal vollständig darauf an – schriftlich, nicht im Kopf. Diese eine Anwendung verankert mehr als jede weitere Lektion.
Nachweis
Mit einem kostenlosen Lernkonto wird Ihr Fortschritt gespeichert – und nach dem letzten Modul des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung als PDF.